Forscher: Fibromyalgie-Schmerzen können mit einer Rückenmarksfunktionsstörung in Verbindung gebracht werden

Laut einer Studie mit dem Titel “Lengthened Cutaneous Silent Period in Fibromyalgia Suggesting Central Sensitization as a Pathogenesis”, die in der Zeitschrift PLOS One veröffentlicht wurde, kann eine Dysfunktion der Rückenmarksverarbeitung für Schmerzen bei Fibromyalgie-Patienten verantwortlich sein.

Neben anderen Nebenwirkungen wird Fibromyalgie durch chronische weit verbreitete Schmerzen dargestellt, aber die Ursache, die für chronische Schmerzen bei FM verantwortlich ist, ist immer noch vage. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass für die Pathogenese der Fibromyalgie die zentrale Schmerzverstärkung entscheidend ist. Die FM-Pathogenese wird auch als „zentrale Sensibilisierung“ bezeichnet und ist ein Prozess, der durch verstärkte Schmerzen und sensorische Verarbeitung im Rückenmark und Gehirn gekennzeichnet ist.

Die Forscher verglichen die kutane Ruhephase (CSP), ein spinaler Reflex, der durch kutane A-Delta-Afferenzen vermittelt wird, die verwendet werden, um die Schmerzverarbeitung sowohl im zentralen als auch im peripheren Nervensystem zu bewerten, zwischen FM-Patienten und normalen gesunden Kontrollpersonen. Die Anzahl der analysierten Personen waren 24 Fibromyalgiepatienten (diagnostiziert nach dem Klassifikationssystem des American College of Rheumatology von 1990) und 24 gesunde Kontrollpersonen gleichen Alters und Geschlechts. Das CSP wurde vom M. abductor pollicis Brevis, der sich in der Hand zwischen dem Handgelenk und der Daumenwurzel befindet, unter Verwendung von standardmäßigen elektrodiagnostischen Geräten zusammen mit den Patientenparametern überprüft, in denen statistische Informationen, Anzahl der Tender Points, visuelle Analogskala und Fibromyalgie beeinflusst die Umfragewerte.

Diese Ergebnisse legen nahe, dass Fibromyalgie im Zentralnervensystem mit einer Fehlfunktion der Schmerzmodulationsmechanismen verbunden ist. Laut einer Studie der Forscher gab es auch keine Korrelation zwischen CSP und klinischen Parametern wie VAS-Score, K-FIQ-Score, Alter und Größe, was die Frage aufwirft, ob CSP zur Untersuchung der Schwere der Erkrankung eingesetzt werden sollte. Tatsächlich betonen die Forscher, dass zusätzliche Überprüfungen erforderlich sind, um die Beziehung zwischen CSP-Parametern und klinischen Informationen zusätzlich zu bewerten.

Die Autoren schreiben in ihrem Bericht: „Zusammenfassend kann eine Dysfunktion der supraspinalen Kontrolle für Schmerzen bei FM verantwortlich sein, was einen zusätzlichen Beweis dafür liefert, dass eine zentrale Sensibilisierung der Pathogenese der Krankheit zugrunde liegt.“

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