„Unsichtbar“: Es entsteht ein Film über Fibromyalgie

Nick Demos, mit dem Tony Award ausgezeichneter Produzent und Filmemacher, hat eine Mission: Er möchte die Diagnose, Behandlung und Folgen von Fibromyalgie ins Bewusstsein der Welt bringen. Er ist persönlich von Fibromyalgie betroffen: Seine Mutter, eine Frau, die mit Fibromyalgie lebt, hat mit mangelnder Schmerzlinderung, sozialen Konsequenzen und wenigen Reaktionen zu kämpfen gehabt. Seine Mission ist es, die Erfahrungen anderer Menschen mit Fibromyalgie zu erfahren, darunter auch Menschen, von denen man normalerweise nicht annimmt, dass sie an einem chronischen Schmerzsyndrom leiden, darunter ein junger Sportler. Er sagt, es sei wichtig, Fibromyalgie in den Vordergrund zu rücken, in der Hoffnung, Antworten zu finden.

„Wir haben jede für diesen Film interviewte Person gefragt: „Was ist Fibromyalgie?“ „Die Antwort ist nie schlüssig, und für diejenigen, die das nicht tun, fehlt es an Dringlichkeit, die Antwort zu finden.“

Laut Demos deuten ihre bisherigen Ergebnisse darauf hin, dass Menschen mit Fibromyalgie einem kaputten Gesundheitssystem unterliegen und dass demografische Faktoren wie der Zugang zu Bildung und sozioökonomische Faktoren eine Rolle spielen, heißt es im National Pain Report. In seinem Film spreche er mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Ethnie und sozioökonomischer Gruppe, entdecke dabei aber gemeinsame Themen für alle Beteiligten, sagt er.

„Krankheiten, die niemand sieht, noch mehr Krankheiten, die all diese anderen Erkrankungen auslösen könnten oder durch sie ausgelöst werden, die wirklich tödlich sind.“ Fibromyalgie ist noch nicht ins Rampenlicht gerückt, da sie im technischen Sinne nicht tödlich ist. Aber die Angehörigen der Fibromyalgie-Gemeinschaft werden Ihnen sagen, wie sich dieses Syndrom verschlimmern kann, wenn sie nicht das Einfühlungsvermögen, die Aufklärung über den Lebensstil und die Unterstützung der Gemeinschaft erhalten, die alle ihre sterblichen Kollegen bereits erhalten. Es bleibt ein umstrittenes Thema, auch wenn Millionen beweisen, dass die Krankheit real und weit verbreitet ist.

Der Film soll 2017 in die Kinos kommen und nächstes Jahr in mehreren Filmen vorgestellt werden, sagt Demos. Bisher basierte der Film ausschließlich auf Spenden, meist von Fibromyalgie-Patienten oder Gruppen, die sich für die Aufklärung über Fibromyalgie einsetzen. Laut Chronic Pain Body wird das Syndrom als „ausweichende Krankheit“ bezeichnet. Sie ist durch chronische Schmerzen, Ganzkörperschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen gekennzeichnet. Die mit Fibromyalgie einhergehende Müdigkeit kann ebenfalls schwächend sein und führt dazu, dass es schwierig ist, Fibromyalgie vom chronischen Müdigkeitssyndrom zu unterscheiden.

Es handelt sich nicht um eine Krankheit, die zu Missbildungen führt oder körperlich lebensbedrohlich ist, obwohl bei Patienten, die an Fibromyalgie und anderen chronischen Schmerzstörungen leiden, die Wahrscheinlichkeit höher sein kann, dass sie Selbstmord begehen. Menschen mit Fibromyalgie beschreiben die Folgen als schwerwiegend: Beziehungsschwierigkeiten, Schwierigkeiten bei der Erledigung vieler Aufgaben, finanzielle Instabilität und depressive Stimmung. Obwohl niemand die genaue Ursache der Fibromyalgie kennt, glauben einige Forscher, dass sie auf den Gehalt an Chemikalien im Gehirn zurückzuführen ist und dass sie möglicherweise genetisch bedingt ist, da sie offenbar in der Familie auftritt. Frauen sind häufiger betroffen, obwohl das Syndrom auch Männer betreffen kann.

Obwohl es Behandlungsmöglichkeiten wie die Medikamente Lyrica und Cymbalta gibt, scheint kein einzelnes Medikament die Antwort für alle zu sein, und es kann viel Zeit und Versuch und Irrtum erfordern, um herauszufinden, welche Medikamente bei Patienten wirken und welche Dosierungen sie benötigen. Selbstfürsorge ist ein wichtiger Teil der Behandlung von Fibromyalgie-Symptomen. Dazu gehört ausreichend Ruhe, nahrhaftes Essen und das Vermeiden von Umständen, die übermäßigen Stress oder emotionale Energie verursachen. Dies kann für viele Menschen aufgrund der Verpflichtungen des Lebens und der mit der Störung selbst verbundenen Symptome eine Herausforderung sein.

Viele Menschen mit dieser Störung fühlen sich isoliert und missverstanden, weil das Syndrom für andere unsichtbar ist und von niemandem, auch von vielen Ärzten, nicht richtig verstanden wird. Demos hofft, dass sein Film die Menschen aufklären und auf dieses schwächende Syndrom aufmerksam machen kann.

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