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Welche Viren können Fibromyalgie auslösen?

Virusinfektionen können als Auslöser für Fibromyalgie wirken. Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Viren häufiger eine Verschlimmerung der Symptome hervorrufen. Zu den mit Fibromyalgie in Verbindung gebrachten Viren gehören:

  • Epstein-Barr-Virus

  • Hepatitis C (HCV)

  • Herpes

  • HIV

Zum Beispiel zeigen Studien, dass es eine hohe Rate an Fibromyalgie bei Menschen mit HIV und chronischen HCV-Infektionen gibt.

Es gibt auch Hinweise darauf, dass COVID-19 und Long-COVID, die nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten, mit Fibromyalgie und einer Verschlechterung der Symptome in Verbindung stehen könnten.

Derzeit sind sich die Forschenden noch unsicher über die genaue Ursache der Fibromyalgie. Studien deuten jedoch darauf hin, dass Menschen mit dieser Erkrankung Schmerzen möglicherweise anders verarbeiten.

Fibromyalgie-Schübe beschreiben Phasen, in denen eine Person vorübergehend eine Zunahme der Anzahl oder Intensität der Symptome erlebt. Schübe treten typischerweise nach einem Auslöser auf. Dabei handelt es sich um ein Ereignis, das physischen oder emotionalen Stress verursacht, wie zum Beispiel eine Infektion.

Auch wenn der genaue Mechanismus noch unklar ist, ist es wahrscheinlich, dass eine Belastung des Körpers durch eine Virusinfektion einen Fibromyalgie-Schub auslösen kann.

Virusinfektionen können zum Beispiel die Cortisolproduktion steigern. Cortisol ist als „Stresshormon“ bekannt und wird vom Körper als Reaktion auf wahrgenommene Gefahr oder Stresssituationen gebildet. Die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-(HPA)-Achse ist ein Hormonsystem, das die Produktion und Ausschüttung von Cortisol steuert.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Stressreaktion zu einer Funktionsstörung der HPA-Achse führen könnte, was zu einem Fibromyalgie-Schub beitragen kann. Um den Zusammenhang zwischen Virusinfektionen und Fibromyalgie besser zu verstehen, ist jedoch weitere Forschung erforderlich.

Neben Virusinfektionen weisen Studien auch auf andere mögliche Auslöser der Erkrankung hin, darunter:

  • Krankheiten

  • Verletzungen

  • Operationen

  • bestimmte gesundheitliche Zustände

  • Allergien

  • einige Medikamente

  • eine Geburt

  • psychische Erkrankungen

  • emotional traumatische Ereignisse

  • Missbrauch

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